Dichter Nebel um Warnemünde am 4. Spieltag

Mit dem dritten Platz im Gepäck war die Ausgangssituation sehr spannend...

Mit dem dritten Platz im Gepäck war die Ausgangssituation sehr spannend, der Druck auf unser Team dadurch schon etwas gewachsen, aber personell konnten wir aus dem V
ollen schöpfen und starteten mit der eingespielten Mannschaft Christoph Pawlowski-Hegermann am Steuer, Tobias Klabunde als Taktiker, Maik Seifert am Trimm und Felix Mosebach auf dem Vorschiff.
Unerwartet bekamen wir auch noch mentale Unterstützung auf dem Wasser, denn zwei unserer Teammitglieder hatten sich für einen Tag auf den Weg nach Warnemünde gemacht und ein Motorboot organisiert um uns direkt zu unterstützen.

Wir starteten souverän mit einem Sieg in die Serie und konnten mit zwei zweiten Plätzen Selbstbewusstsein tanken. Ein Frühstart im vierten Rennen brach die Serie und wir konnten lediglich das Segelteam vom FC St. Pauli einholen und beendeten das Rennen auf Platz 5. Die Reaktion des Teams auf dieses Rennen konnte sich jedoch sehen lassen und wir bewiesen unsere Aufstiegsambitionen eindrucksvoll im letzten Tagesrennen, in dem wir die gesamte Konkurrenz hinter uns ließen. Auch die Lokalmatadoren aus Warnemünde konnten uns in dem Rennen nicht das Wasser reichen.
Somit stand Platz 2 nach dem ersten Segeltag auf dem Tableau, punktgleich mit dem dominanten Team aus Konstanz und einen Punkt Rückstand auf Platz 1.

Bei sehr leichten Winden und teilweise heftigem Nebel warteten wir lange auf die ersten Tagesrennen. Zwei Wettfahrten wurden aus unserer Sicht bei fragwürdigen Bedingungen durchgezogen. Mit den Plätzen 2 und 5 konnten wir zwar unseren Platz halten, der Abstand zu den Verfolgern schmolz damit jedoch im Vergleich zum Vortag.

Der Druck war gewachsen und wir zeigten Nerven. Die Rennen waren sehr knapp und hart umkämpft. Ein fünfter Platz im ersten Rennen, konnte mit einem Rennsieg zwar den anfänglichen Fehltritt ausgleichen, doch auch danach kamen wir nicht in unseren gewohnten Fluss.
Platz 7 stand am Ende auf dem Ergebnis, was zwar nicht unseren Erwartungen entsprochen hat, jedoch waren die unterschiedlichen und schwierigen Bedingungen auch für unsere Konkurrenz aus der Gesamtrangliste ein Stolperstein. Allen voran lies der Kieler Yacht-Club Federn und belegte am Ende Rang 12 in Warnemünde und konnte damit auf 6 Punkte im Kampf um den Aufstieg distanziert werden.

Weiterhin Platz 3 im Gesamtstand ist eine herausragende Ausgangsposition für das Finale am Bodensee, an dem wir im vergangenen Jahr unseren überragenden Sieg feiern durften. Wir mögen den Bodensee, der für seine schwierigen Bedingungen bekannt ist.

Wir freuen uns
und geben alles für den Aufstieg!